In der Ukraine reicht ein „Es reicht“ nicht

Da soll keiner mehr sagen, in der österreichischen Politik geht es drunter und drüber. Keiner soll mehr sagen, die Große Koalition hat nur gestritten. Da herrscht wirklich kein Konsens.

Da ist die Ukraine. Und da werden schon wieder Neuwahlen in Erwägung gezogen. Und das zum dritten Mal in drei Jahren. Das Lustige daran ist, dass in der Ukraine erst ein Jahr nach der Regierungsbildung diese wieder aufgelöst werden darf. Das ist diesmal nicht der Fall. Wiktor Juschtschenko gab am 8. Oktober die Auflösung der Regierung bekannt. Abgeordnete des Blok Juliji Tymoschenko werden diese Auflösung juridisch anfechten. Die Regierung wurde nämlich erst im November 2007 gebildet – also kein ganzes Jahr davor. Juschtschenko beruft sich allerdings auf den Tag der Wahl – das war der 30. September.

Da geht’s in Österreich schon anders zu. Da reicht ein einfaches „Es reicht“ und die Regierung ist Vergangenheit.

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