Der erste Lehrer, der islamische Religion unterrichtet hat Unterrichtsverbot bekommen. Er soll seinen Schülern eine Liste mit jüdischen Geschäften ausgeteilt haben mit der Aufforderung dort nicht einzukaufen.

Der Religionslehrer wurde von der islamischen Glaubensgemeinschaft verwarnt – das war Unterrichtsministerin Claudia Schmied aber zu wenig.  Sie hat ein sofortiges Unterrichtsverbot gegen ihn erlassen. Vertreter der islamischen Glaubensgemeinschaft hält das Verhalten genau wie Schmied für inakzeptabel – eine Entlassung des Lehrers ist also nicht auszuschließen.

Alles gut und schön. Irgendwie ist es nicht okay Schüler derart zu „manipulieren“. Ich hätte allerdings gerne, dass nicht nur Lehrern für islamische Religion genauer auf die Finger geschaut wird, sondern Lehrern ganz allgemein. Wenn das nicht passiert ist der Fehler im Unterrichtsministerium zu suchen.
Sollten solche genauen Überprüfungen aller Lehrer tatsächlich stattfinden (ich kann es mir nicht vorstellen) ist der Fehler bei den Medien zu finden – Berichterstattung über Lehrer für islamischen Religionsunterricht scheinen offenbar mehr zu interessieren – das Bedürfnis der Masse zu decken ist aber meiner Meinung nach nur bedingt die Aufgabe der Medien.

weitere Informationen über islamischen Religionsunterricht:

  1. Andreas Mölzer
  2. Presseaussendung FPÖ
  3. Universität Wien
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